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  1. Dr. Sonja Jochem-Gawehn

    Ja genau. Meine Eltern leben noch. Ich habe mir nach einem guten Abitur und selbstverdientem Taschengeld durch zahlreiche Neben- und Ferienjobs( weil meine Eltern der Meinung waren, dass ihnen ja auch keiner was geschenkt hat), FSJ, handwerklicher Lehre, Studium, Promotion, noch zweieinhalb Jahre praktisch umsonst im Krankenhaus gearbeitet- bevor das beknackte „Arzt im Praktikum“endlich abgeschafft wurde. Ich habe mich hochgearbeitet, Nachtdienste gemacht, zwei Kinder großgezogen, engagiere mich ehrenamtlich im Naturschutz und für Menschen, die es schlechter getroffen haben als ich. Meine bisher erworbenen Rentenansprüche sind ausreichend, aber nicht üppig.
    Und wenn meine Eltern mal sterben, dann weiß ich jetzt schon mehr Möglichkeiten, das Geld sinnbringend zu investieren ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, als machbar sein werden. Ich brauche dazu nicht den Staat, der mich oder meine Eltern um das Erbe bringt. Vielleicht, Herr Haan, kann ich Sie mal beraten, was man damit Sinnvolles tun kann? Ärzte ohne Grenzen, Nabu und BUND gehen ganz gut mit den Spenden um. Man kann seine Immobilien auch einem SOS- Kinderdorf schenken oder die Eigentumswohnung an eine nette kurdische Familie vermieten. Ich kann Ihnen gerne eine vermitteln.
    Sie können natürlich auch freiwillig für den Berliner Flughafen spenden, wenn Ihnen die durch Steuern finanzierten Ausgaben sympathischer sind.
    Ich möchte das lieber nicht noch freiwillig tun. Das Einkommen meiner Eltern ist schon versteuert und irgendwie habe ich das Gefühl, es wäre nichts Schlechtes dabei, Ihr Haus zu erben.
    Wenn es Jemandem mit seinem Erbe nicht gut, so wie Ihnen oder den bedauernswerten Nachkommen, die sich mit einem großen Vermögen rumplagen, die im Text genannt werden, darf er sich gerne an mich wenden. Ich habe viele Ideen, wie man da rauskommt!

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